Wir über uns – Sanierung des Kokereigeländes
Am 30.06.1999 erfolgte die Außerbetriebnahme der Batterie 6-8 und damit die Stilllegung der Kokerei Fürstenhausen. Kurze Zeit später begann der Abriss. Während ihrer 40jährigen Betriebszeit hat die Kokerei Fürstenhausen wesentlich zum Kohleabsatz der saarländischen Bergwerke beigetragen. Die daraus entstandenen Altlasten wurden untersucht und deren Beseitigung im Sanierungsplan festgelegt.
Umlagerungsbauwerk unter Bergaufsicht
Ziel solcher Sanierungsmaßnahmen ist es, wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösungen zu finden, die mit dem Einsatz bewährter Technik und innovativer Verfahren umgesetzt werden können. So wurden nach Festlegung der Altlast-Hotspots die durch den Betrieb der Kokerei belasteten Erdmassen ausgebaggert und in ein Umlagerungsbauwerk sicher eingelagert. Dieses Bauwerk ist zum Schutz des Grundwassers mit Kunstoffdichtungsbahnen verkleidet, so dass z.B. Regenwasser ungehindert seitlich abfließen kann. Das Umlagerungsbauwerk ist vom Kaufvertrag ausgeschlossen und befindet sich noch unter der Bergaufsicht.
Sanierungsende Spätherbst 2008
Auf dem südlichen Teil des ehemaligen Kokereigeländes sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Bereits Ende 2007 wurde die Fläche zur Gewerbeansiedlung freigegeben. Hier wird zur Zeit das Projekt der Meeresfischzuchtanlage umgesetzt und das Bauvorhaben der Biogasanlage geplant.
Auch der nördliche Teil ist zwischenzeitlich von den Altlasten befreit. Die aufwendigen Abbruch- und Sanierungsarbeiten auf dem insgesamt 37,5 ha großen Gelände wurden innerhalt von ca. 8 Jahren durchgeführt.



